Chronik Des USV Raika Neuhaus |
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| Kapitel I - Der Anfang | |||||||||||||||||||||||||||
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Mitte bis Ende der 50iger Jahre, ausgehend von einigen Jugendlichen, |
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Die Neuhauser Jugend hatte es wie angeführt zu dieser Zeit recht schwer. Da die Neuhauser Gemeinde keinen entsprechenden Platz für das Ausüben des Fußballsportes zur Verfügung stellte, jagte man auf einer Wiese, nächst der heutigen Hauptschule, welche im Besitze der Familie Schrollenberger war, dem runden Leder nach. Doch speziell im Sommer, zur Heuzeit, waren Probleme mit dem Besitzer unweigerlich, sodass diese Vereinbarung verständlicherweise von nicht recht langer Dauer war. Ganz anders war zu dieser Zeit die Situation in Minihof-Liebau. Dort war man mehr oder weniger Ende der 50iger Jahre schon vereinsmäßig strukturiert und stand kurz vor der Vereinsgründung. Die aus-getragenen Spiele endeten nicht häufig mit Kantersiegen der Nachbargemeinde. Ergebnisse von 15:0 für Liebau waren keine Seltenheit. Doch warum es dann doch nicht zu einer Gründung in Liebau kam, soll unter anderem einer besonderen Episode zuzuschreiben sein. So erzählt man sich mit einigem Schmunzeln in Neuhaus, dass zur damaligen Zeit ein Zöllner das Kassieramt in Liebau ausgeübt hätte. Doch über Nacht sei dieser Zöllner in den Norden versetzt worden und mit ihm hätte auch die Vereinskasse die Ortschaft gewechselt. Schlussendlich soll der geschilderte Vorfall maßgeblich für das Scheitern der Vereinsgründung in Minihof-Liebau mitgetragen haben. |
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In Neuhaus sollte sich zwischenzeitlich alles zum Guten wenden. Anfang der 60iger Jahre wurden dazu die Weichen gestellt. Ein glücklicher Zufall sollte mithelfen. Anfang 1960 kamen einige Vermessungstechniker nach Neuhaus. Diese Herren hatten in Bonisdorf Unterkunft genommen und in ihrer Freizeit, da es sich um aktive Vereinsfußballer gehandelt hatte, Fußball gespielt. Mehr und mehr schloss sich die Bonisdorfer Jugend folglich den Vermessungstechnikern an und fand immer mehr Gefallen am Fußballsport. Aber was noch viel wichtiger war, beinahe der gesamte Ortsteil fand reges Interesse am Fußball, sodass kurzerhand unterhalb des Buschenschankes Koller in Bonisdorf ein Fußballplatz errichtet wurde. Und dies war mehr oder weniger die Geburtsstunde des USV Neuhaus, denn aufgrund der geschilderten Probleme mit der Bereitstellung eines geeigneten Platzes in Neuhaus zog es mehr und mehr die Neuhauser Jugend nach Bonisdorf. Vor allem die auf dem Bonisdorfer Platz ausgetragenen Duelle gegen die „Steirer“, vorrangig die Neustifter, wurden zur Legende. |
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hinten: Wagner G., Laposcha K.; Csaszar H., mitte: Grabner R., Hafner R., Lang J., Schardl E. vorne: Keglovits E., Rechberger Foto aufgenommen Sportplatz Bonnisdorf anno 1961; Es handelt sich dabei um das älteste Foto vom |
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| Kapitel II - Die Vereinsgründung | |||||||||||||||||||||||||||
Mit dem steigenden Interesse und infolge der geschilderten Entwicklung in Bonisdorf wurde man schließlich auch in Neuhaus hellhörig. Die Jugendlichen konnten vorerst den damaligen Herrn Oberlehrer Adolf KIRNBAUER sowie die Gendarmen Artur HORATSCHEK und Gustav SCHMALZL für die Sache gewinnen. Auf dem Gendarmerieposten in Neuhaus wurden folglich im März 1960 erste Pläne geschmiedet, wie man nun am Besten an die Sache herangeht bzw wie man die Gemeindevertreter von der Notwendig- und Wichtigkeit eines Fußballvereines im Ort überzeugen kann.Für den Ostersonntag 1960 wurde eine Sitzung, wo die gesamte Ortsbevölkerung eingeladen worden war, einberufen, welche aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. Die Vereinsgründung scheiterte am mangelnden Interesse der Bevölkerung. Bis zur Vereinsgründung sollte dann doch noch mehr als ein Jahr vergehen. Csaszar Hermann und Co ließen sich keineswegs vom gescheiterten Versuch beirren und am 04. Juni 1961, bei einer abgehaltenen Sitzung im Gasthaus Pock, war es dann soweit. Der USV Neuhaus/Klb. wurde aus der Taufe gehoben. |
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In allen Unterlagen sowie auch auf dem heutigen Vereinslogo findet man das Gründungsjahr jedoch mit 1962 eingetragen. Die Gründung erfolgte jedoch wie geschildert bereits 1961. Das Jahr 1962 hat aber auch eine besondere Bewandtnis an sich. In jenem Jahr erfolgte erstmals die Teilnahme am Meisterschaftsbetrieb des BFV. Fälschlicherweise wurde folglich auch das Jahr 62 als Gründungsjahr angenommen | ||||||||||||||||||||||||||
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Kassabericht aus dem Jahr 1961 |
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Kapitel III – Der Sportplatz |
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| Nachdem nun am 04. Juni 1961 der USV Neuhaus/Klb aus der Taufe gehoben worden war, galt es einen geeigneten Platz für das Ausüben des Fußballsportes ausfindig zu machen, der auch recht bald gefunden wurde. Einen unwirtlicheren Platz hätte man wahrscheinlich aber nicht auswählen können, handelte es sich dabei doch um den eingangs beschriebenen Eisteich bzw. die Sumpfwiese | |||||||||||||||||||||||||||
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Die Wiese – heutiger Sportplatz – wurde im Juli 1961 von den Besitzern Kahr-Pock von der Gemeinde Neuhaus um den Preis von zwei kleinen Ferkeln (öS 450,--) gepachtet. |
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Und dass die wie auf dem Bild ersichtlichen Strommasten auf dem Sportplatz (eine Neuhauser Legende) nicht gerade günstig für die Ausübung des Fußballsportes waren, kam auch der Österreichischen Turn- und Sport- Union alsbald zu Ohren. |
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Kapitel IV – Die Meisterschaft |
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Am 25.07.1962 war es dann soweit. Der USV Neuhaus am Klausenbach stellte an den Bgld. Fußballverband das Ansuchen, am Meisterschaftsbetrieb ab der Saison 1962/1963 teilnehmen zu dürfen. Der 25.07.1962 wurde aus angeführtem Grunde auch als offizieller Gründungstag des USV angenommen, obwohl wie geschildert die Vereinsgründung schon etwa ein Jahr zurücklag.
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Das Unterfangen Meisterschaft konnte also beginnen. Das 1. Meisterschaftsspiel wurde mit folgender WINDISCH Eduard |
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Das Spiel ging mit 1:3 verloren, wobei der Neuhauser Spieler KEGLOVITS Engelbert Geschichte schrieb, erzielte er doch das erste Meisterschaftstor des USV Neuhaus. Bei KEGLOVITS Engelbert handelte es sich um einen
der Vermessungstechniker, die zwei Jahre |
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| Kapitel V - Die Sportplatzeröffnung | |||||||||||||||||||||||||||
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Einmarsch der Neuhauser bei Sportplatzeröffnung, von links: MÜLLER H., SCHARDL E., WEBER H., PILZ J., WOLF H. |
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